Was gutes Hundespielzeug ausmacht

Ohne Kleinteile sollte Hundespielzeug sein. Denn die Tiere können sich sonst leicht daran verschlucken. (Foto: Markus Scholz/dpa)

Ob Ball, Frisbee oder Quietschtierchen - um ihren Hund zu beschäftigen, versorgen die meisten Besitzer ihre Vierbeiner mit Spielzeugen.

Allerdings sollte es nicht nur auf die Bedürfnisse des Tieres abgestimmt sein. Man sollte auch darauf achten, dass es nicht gesundheitsschädlich ist und keine Verletzungsgefahr für den Hund darstellt.Für Apportierspiele sind Tennisbälle sehr beliebt. "Dafür sind sie allerdings nicht gemacht", sagt Udo Kopernik vom Verband für das deutsche Hundewesen. "Abgesehen davon, dass sie den Zähnen schaden können, sind sie in der Regel auch behandelt und nicht lebensmittelecht." Statt der Tennisbälle sollten dem Hund daher besser Stoffbälle zum Spielen gegeben werden - oder für unterwegs Stoffleinensäcke, Dummies oder Frisbees.

"Frisbeescheiben sollten aber nicht zu hart sein, weil sich der Hund daran verletzten kann", fügt Kopernik hinzu. "Daher sollte besser auf speziell für den Hundesport hergestellte Scheiben zurückgegriffen werden." Darüber hinaus sind auch Spielzeuge, die quietschen, recht beliebt. "Bei denen sollte man immer schauen, wo das Quietschteil angebracht ist", sagt Kopernik. "Wenn es der Hund schnell herausoperieren kann, wenn er darauf herumkaut, ist es nicht geeignet."


dpa-Magazin / mag
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