Wenn Unterricht ausfällt

Unterrichtsausfall sollte Eltern nicht kalt lassen. Denn zu viele verpasste Stunden bedeuten für den Nachwuchs auch einen Rückschritt beim Lernen. Nicht immer gibt es einen Vertretungsunterricht – und nicht immer wird in Vertretungsstunden auch vernünftig unterrichtet. Die Qualität des Vertretungsunterrichts sage etwas über die Organisation der Schule aus, sagt Hans-Peter Vogeler, Vorsitzender des Bundeselternrates in Oranienburg. Denn schicke der Vertretungslehrer die Kinder nur in den Computerraum, um PC-Spiele zu spielen, sei das kein Unterrichtsersatz. Der Experte rät Eltern, den Ausfall von Unterricht zu dokumentieren. Zum einen gehe es darum, festzuhalten, wie viele Unterrichtsstunden nicht stattfinden. Zum anderen sollten sie ihre Kinder befragen und aufschreiben, was in Vertretungsstunden passiert. Mit den gesammelten Fakten suchen Eltern am besten gemeinsam mit einem Vertreter des Elternrates die Schulleitung auf. Dabei gehe es nicht um eine Anklage, sondern darum, gemeinsam eine Lösung zu finden.
dpa-Magazin / mag
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