Zu Silvester umweltfreundlich orakeln

Silvester rückt immer näher und somit auch die Tradition des Bleigießens. Es ist ein uralter Brauch, dass man in der Silvester-Nacht das Ritual des Bleigießens ausübt, um dadurch mehr über die Zukunft zu erfahren.

Eine neue Liebe oder ein unerhoffter Geldsegen? Wer in der Silvesternacht orakeln möchte, was das neue Jahr bereithält, sollte laut BUND für seine eigene Gesundheit und die Umwelt auf das traditionelle Bleigießen verzichten. Denn beim Erhitzen von Blei wird giftiges Bleioxid freigesetzt, das durch die Atemluft direkt in den Körper gelangt.

Werden Bleireste und Wasser falsch - also nicht als Sondermüll beim kommunalen Wertstoffhof - entsorgt, kann das Schwermetall in die Umwelt entweichen. Dort entstehen bleiorganische Verbindungen, die zu den stärksten Umweltgiften zählen. Sie reichern sich im Fettgewebe von Tieren an und kommen so wieder in die menschliche Nahrungskette. Schon geringste Mengen können zu chronischen Bleivergiftungen führen und insbesondere das Nervensystem, die Blutbildung und die Nieren schädigen. In Gewässern stört Blei die Fortpflanzungsfähigkeit von Fischen.

Für Liebhaber des Weissagens empfiehlt der BUND statt Blei deshalb den guten alten Kaffeesatz, Spielkarten oder Bienenwachs. Gerade nach Weihnachten bleiben eine Menge Kerzenstummel übrig, die am Silvesterabend wiederverwertet werden können, hiermit kann umweltfreundlich orakelt werden. Blumen bedeuten zum Beispiel "es können sich neue Freundschaften entwickeln", eine Pistole vermutet "Sie betrügen Ihren Partner", Glocke oder Ei versprechen "Familienzuwachs", ein Hufeisen "gute Geschäfte", das Tor vermutet "Sie werden Ihren Wohnort wechseln", die Schere "wichtige Entscheidungen kommen auf Sie zu". Vogel oder Sterne versprechen "Glück", das Herz "Sie verlieben sich" und ein Nagel vermutet "die Zeiten werden besser".


BUND
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