Defekte Südkammer wird erst im September freigegeben

Mitte. Die für Ende August geplante Freigabe des Schiffsverkehr für die Südkammer der Mühlendammschleuse verzögert sich.

Wie Michael Scholz, Chef vom Wasser- und Schifffahrtsamt Berlin (WSA), sagte, seien an dem zerstörten Torflügel mehr Teile defekt als ursprünglich erwartet. Bolzen und Gelenke müssten produziert oder besorgt werden, was die Montage verzögert. Wie berichtet, war am 22. März das 80 Meter lange Frachtschiff Nordwind in das geschlossene Südtor gekracht und hat das Stahltor zerstört. Seitdem ist nur noch die Nordkammer in Betrieb. Dadurch wird der Schiffsverkehr stark behindert. Normalerweise passieren täglich insgesamt rund 100 Touristenschiffe die Schleuse an der Fischerinsel.

Spezialisten haben am 2. Juli den zerstörten Torflügel ausgebaut und das 25 Tonnen schwere Stahlmonster per Schiff und LKW zu einer Stahlbaufirma nach Genthin gebracht. Die Fachleute bauen das Tor nach und wollten etliche Teile wiederverwenden.

Der Termin zur Freigabe der zweiten Schleusenkammer Ende September werde auf jeden Fall gehalten. "Wir haben einen Puffer", sagte Scholz. Es sei möglich, dass die Mühlendammschleuse schon früher wieder voll funktionsfähig ist.


Dirk Jericho / DJ
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