Schneller in Jobs bringen: Zielvereinbarung von Jobcenter, Arbeitsagentur und Bezirk

Wedding. Mit einer geschlossenen Zielvereinbarung wollen Jobcenter, Agentur für Arbeit und Bezirksamt ihre Zusammenarbeit intensivieren und mindestens 100 Arbeitslose in Jobs bringen.

Mit der Zielvereinbarung soll die „Zusammenarbeit zwischen Arbeitsagentur, Jobcenter und Bezirksamt weiter konkretisiert werden", heißt es in der gemeinsamen Erklärung. Arbeitsagenturchefin Carina Knie-Nürnberg, Sozialstadtrat Stephan von Dassel (Grüne) und der Chef des Jobcenters Berlin Mitte, Lutz Mani, wollen die Integration in den Arbeitsmarkt verbessern und Armut und Langzeitarbeitslosigkeit vermeiden. Dazu verpflichten sich die Unterzeichner. So sollen die Jugendarbeitslosigkeit weiter gesenkt werden und Flüchtlinge schneller zu Jobs kommen. Dies soll „Mittelpunkt allen arbeitsmarktpolitischen Handelns“ sein.

In dem Vertrag steht auch, dass mit der intensivierten Zusammenarbeit in 100 Familien, in denen alle arbeitslos sind und von Stütze leben, mindestens ein Familienmitglied in Arbeit oder Ausbildung gebracht werden soll. Diese Hartz-IV-Familien sollen so „die Integration in die Arbeitsgesellschaft wieder als Normalzustand erleben“, sagte Stephan von Dassel, Vorsitzender der Trägerversammlung des Jobcenters Berlin Mitte. „Arbeitslosigkeit darf nicht zur dauerhaften Lebenserfahrung werden und schon für Kinder und Jugendliche die prägende Alltagserfahrung sein“, so der Stadtrat. Jobcenterchef Lutz Mania will „die derzeit gute Lage am Arbeitsmarkt nutzen, um mit intensiver Beratung und Qualifikation verstärkt Jobchancen für Langzeitarbeitslose Menschen zu erschließen“. DJ
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