Bezirk will Infotafeln an bedeutsamen Gebäuden in Moabit anbringen

Moabit. Im Auftrag des Stadtentwicklungsamtes hat das Koordinationsbüro für Stadtentwicklung und Projektmanagement (KoSP) gemeinsam mit dem Stadtplanungsamt und dem Amt für Denkmalschutz mehr als 30 Gebäude im Fördergebiet Turmstraße ermittelt, die „herausragend und würdig für eine Ausschilderung“ sind.

Neben der St. Johannis-Kirche, dem Theatersaal in der Straße Alt-Moabit, der Arminiusmarkthalle, dem Postamt, dem Rathaus Tiergarten, dem Pfarr- und Gemeindehaus in der Ottostraße, der Schultheiss-Brauerei, der evangelischen Heilandskirche, dem ehemaligen Krankenhaus Moabit, der ehemaligen Kirschner-Oberrealschule und dem Lehrerhaus, dem Haus Wichern, der Gemeindeschule in der Zwinglistraße und den ehemaligen Gemeindeschulen Nummer 113, 128, 240 und 254 wurden weitere Wohngebäude ausgewählt: in der Straße Alt-Moabit die Häuser mit den Nummern 85, 89-90, 92 und 93, die Bremer Straße 68, die Elberfelder Straße 35, die Oldenburger Straße 1 und 45, die Stromstraße 58 und 61, die Turmstraße 4, 29, 38 und 76a, die Waldenser Straße 30 sowie die Waldstraße 54 und 55-55a.

Die städtebaulich bedeutsamen Gebäude befinden sich in der Mehrzahl in Privateigentum. Der Bezirk muss also zunächst die Besitzer ermitteln und anschreiben, um von ihnen die Zustimmung zum Anbringen eines Hinweisschildes zu erhalten. Das könnte durchaus länger dauern, wie bisherige Erfahrungen laut Baustadtrat Carsten Spallek (CDU) gezeigt haben. Ohnehin können Gelder für das Projekt erst 2017 über das Förderprogramm Aktives Zentrum beantragt werden.

Die höchstens DIN A3 großen Hinweisschilder aus einem farblosen Material und mit Vierpunkthalterung zum Aufschrauben zeigen eine historische Aufnahme und erläutern die Bedeutung des Gebäudes in einem kurzen Text. KEN
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