Bezirk weiter auf der Suche nach Grundstück für die Moabiter Mittelpunktbibliothek

Moabit. Seit mehr als drei Jahren liegt der Beschluss der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) vor, in Moabit eine sogenannte Mittelpunktbibliothek wie sie in Mitte, Wedding und Gesundbrunnen existiert, zu schaffen.

Das Amt für Weiterbildung und Kultur erachtet eine solche Bibliothek für Moabit als sinnvoll, sei es, indem die Bruno-Lösche-Bibliothek erweitert oder eine neue Bibliothek gebaut wird. Zunächst wurde eine „Raumbedarfsplanung“ erarbeitet. Doch die Suche nach Gebäuden oder Grundstücken für eine Bibliothek mit einer Größe von 2000 Quadratmetern ist bislang erfolglos geblieben.

Gespräche mit Investor Harald G. Huth, die Mittelpunktbibliothek eventuell im Einkaufszentrum „Schultheiss-Quartier“ unterzubringen, scheiterten. Weder passten Lage und Beschaffenheit der dafür vorgesehenen Räume noch die Mietkonditionen. Ein wirtschaftlich tragfähiger Betrieb der Bibliothek sei nicht möglich, sagt Kulturstadträtin Sabine Weißler (Grüne).

Auch eine Anfrage bei der Berliner Immobilienmanagement Gesellschaft (BIM) lief ins Leere. Die freie Fläche auf dem Grundstück der Turmstraße 22 ist für „Modulbauten“ des LAGeSo vorgesehen. Und andere Grundstücke in der Umgebung der Turmstraße aus dem Treuhandvermögen oder dem „Sondervermögen Immobilien“ des Landes Berlin stehen nicht zur Verfügung. Das Bezirksamt sucht nach Wegen, eine Machbarkeitsstudie zu finanzieren. Mit ihr sollen unter anderem die Machbarkeit einer Mittelpunktbibliothek für Moabit, ihre Wirtschaftlichkeit und der richtige Standort geprüft werden. KEN
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