Berlin-Attentat: Spur führt nach Moabit

Berlin: Moscheeverein Fussilet 33 |

Moabit. Ermittlungen zu dem islamistischen Attentat auf den Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz am 19. Dezember, bei dem zwölf Menschen starben und 55 zum Teil schwer verletzt wurden, führen auch nach Moabit.

Der mutmaßliche Attentäter Anis Amri soll für seine Todesfahrt den polnischen Lkw am Friedrich-Krause-Ufer gekidnappt und dessen Fahrer Lukasz U. ermordet haben. Am Ort wurde eine Patronenhülse gefunden.

Vermutlich verkehrte Anis Amri auch in dem polizeibekannten Moscheeverein „Fussilet 33“ in der Perleberger Straße 14, Treffpunkt ultrareaktionärer Islamisten. Wenige hundert Meter von der Moschee entfernt, auf einer Brücke am Nordhafen, wurde vor der Tat ein Handy-Video aufgenommen. Darin schwört Amri der Terrormiliz „Islamischer Staat“ die Treue und bietet sich als „Märtyrer“ an. Den Berliner Behörden ist es bislang nicht gelungen, „Fussilet 33“ zu verbieten. KEN
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