Kunst zur Flucht: Fonds fördert drei Moabiter Projekte

Moabit. Es sind wieder Fördermittel aus dem Bezirkskulturfonds Mitte zu vergeben. Davon profitieren auch drei Projekte aus Moabit.

Ende Januar tagte eine Vergabejury unter Leitung des Kulturamtes. Dem Preisgericht lagen 59 Bewerbungen vor. Insgesamt neun Projekte wählten die Jury-Mitglieder aus. Sie werden der Senatskulturverwaltung zur Förderung empfohlen. Die gesamte Fördersumme in Mitte beträgt knapp 58.000 Euro.

Die Literaturreihe „Hauser & Tiger“ von Patricia Spies kann in der Moabiter Bar „Kallasch&“ 2016 weitermachen. Sie wird mit 2445 Euro gefördert. An jedem Veranstaltungsabend werden ein literarischer Gast und ein Liedermacher eingeladen.

Im Französischen bezeichnet „sans-papiers“ (ohne Papiere) illegale Einwanderer. „Sans papiers“ hat Simone Zaugg vom Projektraum „Kurt-Kurt“ in der Lübecker Straße 13 ihr Kunstprojekt genannt, das Flüchtlingsschicksale thematisiert. Mitwirkende sind die Künstler Khaled Barakeh und Manaf Halbouni aus Syrien, Esra Ersen aus der Türkei, die Palästinenserin Mona Hatum, Anri Sala aus Albanien, Lerato Shadi aus Südafrika und Hans „Hs“ Winkler aus Deutschland. Dafür gibt es 10.000 Euro Fördergelder.

Auch der Kunstverein Tiergarten, Turmstraße 75, nimmt sich im Rahmen seines „Ortstermins“ dem Thema Flucht an. Der Bezirkskulturfonds will das Kunstfestival mit Malaktionen, Foto- und Grafikarbeiten sowie Installationen im öffentlichen Raum mit 7000 Euro fördern. KEN
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