Bekenntnis zur neuen Moschee

Berlin: Ibn Rushd-Goethe-Moschee | Moabit. Schon vor der Einweihung der neuen liberalen Ibn Rushd-Goethe-Moschee, Alt-Moabit 24, gab es Hetze und Drohungen gegen die Einrichtung und ihre Gründerin, die Rechtsanwältin und Frauenrechtlerin Seyran Ates. Die verbalen Angriffe, nach Aussage von Ates sogar Tötungsdrohungen, haben nicht aufgehört. Die Religionsbehörden der Türkei und Ägyptens haben die Gebete für unislamisch erklärt. Seyran Ates kann sich nicht mehr ohne Personenschutz in der Öffentlichkeit bewegen. „Das ist absolut inakzeptabel“, so Mittes Bürgermeister Stephan von Dassel (Grüne). Von Dassel hat sich mit Ates und der neuen Moschee solidarisch erklärt. Der Bürgermeister zitiert das Grundgesetz, wonach jeder Mensch das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit habe. Auch werde die ungestörte Religionsausübung durch die Verfassung gewährleistet. „Eine Debatte zu verschiedenen religiösen oder weltanschaulichen Auffassungen ist in einem demokratischen Land möglich und erwünscht“, so von Dassel. „Bedrohungen aller Art jedoch sind Straftaten und strikt zu verurteilen.“ KEN
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Waltraut Wehner aus Zehlendorf | 17.08.2017 | 12:25  
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