Klimaschutz im Kleinen: Moabit macht bei Forschungsprojekt mit

Moabit. Wie kann ein gewerblich-industriell geprägtes Stadtquartier wie Moabit dem Klimawandel begegnen?

Beispielsweise mit „Green Moabit“, einem Stadtumbau-West-Projekt. Mit lokalen Akteuren soll ein wirksamer Klimaschutz im Kleinen entwickelt werden. "Green Moabit" wurde 2012 vom damaligen Staatssekretär für Bauen und Wohnen, Ephraim Gothe (SPD), mit Geldern von Land, Bund und Europäischer Union auf den Weg gebracht. Ideengeber war das Unternehmensnetzwerk Moabit-West.

Das Bezirksamt hat die Fortsetzung dieses wegweisenden Stadtteilentwicklungskonzepts unter dem Motto „Moabit goes green“ für drei weitere Jahre beschlossen. Staatssekretär Engelbert Lütke-Daldrup hat die finanzielle Unterstützung der Senatsverwaltung zugesichert. Wissenschaftlich unterstützt wird das Vorhaben vom EU-Forschungsprojekt „Smart Sustainable District“ (SSD) der Technischen Universität. Moabit-West ist zum Fallbeispiel für SSD ernannt worden, weil es einen umfangreichen Maßnahmenkatalog aus „Green Moabit“ und viele erfolgreich laufende Netzwerke aus Bürger- und Unternehmerinitiativen vorweisen kann.

Bei „Smart Sustainable District" soll auf Quartiersebene der Wirkkreis von Ressourcen erweitert, der Energieverbrauch verringert und insgesamt eine hohe Lebensqualität geschaffen werden. An dem Projekt wirken Experten aus der Privatwirtschaft, aus dem öffentlichen und dem akademischen Sektor mit. Stadtrat Carsten Spallek (CDU) ist zuversichtlich, dass im Herbst auch ein von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) geförderter Sanierungsmanager für dieses Gebiet eingesetzt wird. Die Zusage der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt für eine Kofinanzierung stehe kurz bevor, so Spallek. KEN
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