Landesamt richtet Notunterkunft für 150 Menschen ein

Moabit. Das ehemalige Vermessungsamt, Alt-Moabit 82b, ist Mitte September zur Notunterkunft für Flüchtlinge umfunktioniert worden. Das Landesamt für Soziales und Gesundheit hat das Gebäude zunächst mit 30 Menschen belegt. Maximal können dort 150 Flüchtlinge leben.

Wegen der "steigenden Zahl von Flüchtlingen und der angespannten Unterbringungssituation in den Erstaufnahmeeinrichtungen des Landes" habe das Landesamt "kurzfristig" die entsprechenden Umbauten in Moabit beschlossen. So teilte es der Bezirk Mitte kürzlich mit. Am 13. September sind die ersten 30 Flüchtlinge eingezogen, in Zukunft könnten es 150 sein. "Mitte stellt sich der Verantwortung, Flüchtlinge menschenwürdig unterzubringen und Obdachlosigkeit zu vermeiden", erklärte Bürgermeister Christian Hanke (SPD). "Ich bitte alle Anwohner, die Flüchtlinge, die Familien und Kinder herzlich willkommen zu heißen und nach ihren Möglichkeiten zu unterstützen." Im Februar war das Gebäude des ehemaligen Vermessungsamts in der Straße Alt-Moabit direkt gegenüber dem Ottoparks leergezogen und dem Liegenschaftsfonds übergeben worden. Die jetzt dort untergebrachte Notunterkunft wird vom Arbeiter-Samariter-Bund betrieben. Für Fragen der Anwohner stehe, so Hanke, auch das Integrationsbüro des Bezirks zur Verfügung. Telefonisch zu erreichen ist es unter 901 83 30 35.


Ralf Liptau / flip
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