Neues Buch über Mahnort Moabit

Moabit. Der Güterbahnhof Moabit war einer der Stationen, von denen aus etwa 55.000 Berliner Juden in die Vernichtungslager deportiert wurden. In seinem neuen Buch "Mahnort Güterbahnhof Moabit" beschreibt der Alfred Gottwaldt detailliert die Struktur der "Judentransporte" aus der Reichshauptstadt. Zugleich werden einige Lebensläufe von Opfern und der Weg durch Moabit vom Sammellager in der Levetzowstraße zum Bahnhof nachgezeichnet, den mehr als 25.000 Menschen gehen mussten. Ein besonderes Dokument im Buch sind die Erinnerungen von Hildegard Henschel (1897-1983). Sie war die Ehefrau des damaligen Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde. Aus Anlass des Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus lädt die Stiftung Topographie des Terrors zur Buchpräsentation am 27. Januar um 19 Uhr in das Auditorium in der Niederkirchnerstraße 8 in Kreuzberg ein. Stiftungsdirektor Andreas Nachama leitet das Gespräch mit dem Autor. Der Eintritt ist frei.


Karen Noetzel / KEN
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