Wohnungen für sozial Schwache

Moabit. Nach dem Willen der Bezirksverordneten von Mitte soll sich die Groth Gruppe, die den Mittelbereich der Lehrter Straße bebaut, an Kitas, Grundschulen und Grünflächen finanziell beteiligen und die Hälfte der geplanten neuen Wohnungen als Mietwohnungen anbieten, bis zu 30 Prozent davon mietpreisgebunden für Hartz-IV-Empfänger. Dazu haben Gespräche der Verwaltung und des Baustadtrats Carsten Spallek (CDU) mit dem Bauunternehmen stattgefunden. Ihre Ergebnisse würden konkret Eingang in die Festsetzung des Bebauungsplans beziehungsweise in einen Vertrag mit dem Investor finden, so der Baustadtrat in seiner Antwort auf eine große Anfrage der SPD-Fraktion. Zur Frage der Mietwohnungen für Hartz-IV-Empfänger werden noch Verhandlungen geführt. "Die Groth Gruppe ist grundsätzlich bereit, diesbezügliche Anteile zu realisieren", so Spallek. Ihr Umfang hänge von einer möglichen finanziellen Förderung durch das Land Berlin und der wirtschaftlichen Kalkulation des Investors ab.


Karen Noetzel / KEN
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