Interkulturelles Familienzentrum in Moabit-Ost findet regen Zuspruch

Immer gute Stimmung herrscht im Familiencafé des Interkulturellen Familienzentrums. (Foto: IFZ)
Berlin: Familienzentrum Moabit Ost |

Moabit. „Die Mischung macht’s“, sagt Sibylle Büchele. Sie ist Leiterin des Interkulturellen Familienzentrums Moabit-Ost.

Alle Familien seien in der Einrichtung im Herzen des Moabiter Ostens, in der Rathenower Straße 17, willkommen, unabhängig von Herkunft, Sprache und Kultur. Dort können sie Gruppen und Kurse besuchen. Zudem bekommen die Familien Gelegenheit, selbst an den kostenlosen Angeboten mitzuwirken. „Mit seinen Angeboten will das Familienzentrum die Familien stärken“, sagt Leiterin Büchele. Dessen Schwerpunkte liegen auf Erziehung und Gesundheit. „Außerdem sollen die Familien Spaß haben.“

Auf dem Programm des Familienzentrums Moabit-Ost für Familien mit Kindern bis sechs Jahre stehen thematische Elternabende, Mutter-Kind-, Vater-Kind- und Eltern-Kind-Gruppen, Hausaufgabenhilfe, frühkindliche Musikerziehung und besondere Angebote für Flüchtlingsfamilien. Das Zentrum nimmt an Kiezfesten teil, macht Ferienangebote und veranstaltet Wochenendausflüge.

Annika, Mutter einer anderthalb Jahre alten Tochter, sagt, sie suche häufig das Familienzentrum auf. „Ich komme vor allem wegen der sozialen Kontakte.“ Sowohl sie als auch ihr Kind konnten Freundschaften schließen.

Dalia erzählt, dass sie mit ihren beiden Kindern im Alter von vier und sechs Jahren gerne das Familiencafé aufsuche. „Die Kinder können mit anderen spielen, und ich kann mich mit meinen Freundinnen austauschen.“

Nilgün, ebenfalls Mutter, lobt die „sehr hilfreichen Angebote“. „Die meisten meiner Fragen wurden von der Kursleiterin direkt beantwortet, oder ich bin an eine Stelle verwiesen worden, die mich beraten hat“, sagt sie und ergänzt: "Schön ist auch, dass die Angebote kostenlos sind.“

Das Familienzentrum im Zillehaus, das noch das Jugendberatungshaus Mitte und die offene Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtung „Zilleklub“ beherbert, wird von der Bundesinitiative „Frühe Hilfen“ und vom Land Berlin über das Programm Berliner Familienzentren gefördert. Initiiert wurde das Landesprogramm von der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft in Zusammenarbeit mit den Berliner Jugendämtern; KEN

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