Zu früh gekommen: DRK hilft Familien mit Frühgeborenen

Moabit. Paul kam viel zu früh zur Welt. Für die Eltern begann eine Zeit großer Belastungen. Familien wie der von Paul hilft seit fünf Jahren das Frühchen-Patenschaftsprojekt des Kreisverbandes Berlin-City des Deutschen Roten Kreuzes (DRK). Am 28. Februar kann das Projekt an seinem Standort in der Gotzkowskystraße 8 Geburtstag feiern.

"Stärken, unterstützen, begleiten" lautet das Motto der Frühchen-Hilfe, die am 1. Februar 2010 an den Start ging. Ehrenamtliche Paten unterstüzen Familien von Frühgeborenen und Kindern, die mit einer Behinderung zur Welt gekommen sind. Das DRK arbeitet dabei eng mit der Elternberatung der Neonatologie der Charité zusammen. Die vermittelten Ehrenamtlichen stehen der Familie nach der Entlassung aus der Klinik einmal wöchentlich für drei Stunden hilfreich zur Seite.

Die Paten unterstützen die Eltern, die in Berlin häufig nicht auf Verwandte zurückgreifen können, bei der Versorgung und Betreuung der Neugeborenen. Zu den Aufgaben der speziell geschulten Freiwilligen gehören Gespräche mit den Eltern, Spielen mit älteren Geschwistern und Hilfeleistungen im Alltag.

Der Bedarf an Paten in der Stadt sei seit 2010 stetig gestiegen, so Sabine Krämer und Angelika Zoll-Rüter vom Frühchen-Projekt. Daher sucht der DRK-Kreisverband weiterhin ehrenamtliche Mitarbeiter, aber auch finanzielle Unterstützer. Denn ab diesem Jahr ist die weitere Finanzierung des Projekts noch nicht gesichert.

Wer Interesse hat, kann sich unter 34 80 31 60 oder -61 detailliert informieren.

Karen Noetzel / KEN
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