Busverbindungen verbessern: Unternehmer wenden sich an Senatorin

Moabit. Der M27 kommt selten und dann auch noch unpünktlich. Das war das Ergebnis einer Befragung unter Firmen in Moabit-West im Sommer 2014. Seither ist nicht viel geschehen.

Die befragten Unternehmen führten die Missstände unter anderem auf Baustellen, zu lange Buslinien und schlechte Anfahrbarkeit der Haltestellen zurück. Nicht allein für die Linie M27 sollten Abfahrtszeiten und Route arbeitnehmerfreundlicher gestaltet werden. Verbesserungen sah ein Antrag der Bezirksverordneten schon im Dezember 2013 auch für die Linien 106 und 123 vor.

Das Unternehmensnetzwerk Moabit, das die Befragung gemeinsam mit dem damaligen Regionalmanagement Moabit-West durchführte, hatte sich für eine bessere Taktung der Abfahrtszeiten dieser drei Buslinien in den frühen Morgenstunden zu Schichtbeginn beim Gasturbinenwerk Siemens sowie für eine direkte Anbindung einer der Linien an den Hauptbahnhof und eine Route durch die Wiebestraße starkgemacht.

Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, heißt es jetzt in einer Mitteilung des Bezirksamts Mitte an die Verordneten, sieht eigentlich keinen Handlungsbedarf. Der Nahverkehrsplan des Landes Berlin erfülle die vorgegebenen Verbindungsstandards im westlichen Moabit. Eine Route durch die Wiebestraße wurde abgelehnt.

Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) haben den Vorschlag eines Expressbusses aufgenommen. Gleichzeitig verwies ein BVG-Vertreter darauf, dass die finanziellen Mittel, die die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung festlege, bereits verplant seien. Eine bessere Busverbindung darf folglich nichts kosten.

Das Unternehmensnetzwerk Moabit hat wegen der direkten Schnellverbindung zum Hauptbahnhof an Wirtschaftssenatorin Cornelia Yzer (CDU) geschrieben. Eine Antwort steht noch aus. KEN
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