Kiezcafé musste schließen

Berlin: Fräulein Büker | Moabit. Das kleine Kiezcafé Fräulein Büker in der Stephanstraße 24 musste schließen. Schuld ist nicht etwa eine kaufmännische Fehlkalkulation oder ähnliches. Es ist der Streit zwischen Wasserwerken und Versicherung über eine Kostenübernahme der immensen Schäden, die durch den Starkregen im Juli entstanden sind. Bei Beeke Büker waren alle Geräte defekt. So lange konnte die Kiezcaféinhaberin nicht durchhalten. Sie hat ihr ganzes Inventar aus dem Café heraus verkauft: Stühle, Tische, Tupperboxen, Kochgeräte, sogar die Zuckerstreuer. „Es ist so traurig, dass so kleine Läden keine Chance haben und keine Unterstützung erfahren“, meinte ein Nachbar. Beeke Büker müsse für einen Fehler bitter bezahlen, für den sie absolut nichts könne. KEN
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