Einkehr am Müggelturm

Ingolf Bayer steht hinter dem Tresen, im Hintergrund gut zu sehen: die Klinkerwand. (Foto: Ralf Drescher)
Berlin: Müggelturm |

Müggelheim. Wer den Müggelturm besucht, ist jetzt nicht mehr auf eine Imbissbude angewiesen. Seit Anfang März wartet die Müggelturm-Baude auf Besucher.

Sie befindet sich in einem Gebäudeteil, der bereits vor dem Bau des jetzigen Müggelturm eine Gaststätte war. „Zuletzt war das Gebäude nur noch als Lager genutzt worden. Wir konnten sogar die historische Klinkerwand im Innern restaurieren und in die Gaststätte integrieren“, berichtet Kerstin Jennes vom Marketing der Unternehmensgruppe Matthias Große.

Das neue Restaurant hat 80 Plätze, auf der Terrasse noch einmal so viele. Konzipiert ist die Müggelturm-Baude als Ausflugsrestaurant mit Imbissangebot. Es gibt Kartoffelpuffer, Bockwurst, Buletten und Currywurst, Kuchen und Torten und „Kalten Hund“.

Erstmals kommen auch Behinderte in das Müggelturmrestaurant. Es gibt einen Lift bis auf die Terrasse der Baude, und die Toiletten sind ebenfalls behindertengerecht ausgestattet.

Geöffnet ist täglich ab 10 Uhr, mindestens bis zum Einbruch der Dunkelheit. In dieser Zeit kann auch der Aussichtsturm bestiegen werden (Eintritt zwei, ermäßigt ein Euro).

Da auch Teile der Müggelturm-Baude unter Denkmalschutz stehen, erfolgten Sanierung und Umbau in enger Abstimmung mit dem Bezirksamt und der Unteren Denkmalschutzbehörde. Für die Fertigstellung der anderen Bauten gibt es noch keinen Termin. „Wir rechnen in den kommenden Monaten mit der Baugenehmigung“, teilt Eigentümer Matthias Große mit.

Weil es keinen Winterdienst gibt, sind die beiden Treppen zum Müggelturm noch bis Ende März gesperrt. Der offizielle Zugang ist derzeit nur über die Straße zum Müggelturm möglich. Fünf Gehminuten vom Turm entfernt befindet sich dort auch ein Parkplatz. RD
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