Jugendclub und Schule arbeiten eng zusammen

Alles muss raus: Entrümpelungs- und Recyclingaktion des Jugendclubs "Future" auf der Knirpsenfarm. (Foto: Kahle)

Neu-Hohenschönhausen. Früher gingen sie hier zur Schule, heute kommen sie, um zu arbeiten: Besucher des Jugendclubs Future - das heißt Zukunft - am Schweriner Ring 27 kümmern sich um den benachbarten Grünen Campus Malchow.

Mit der Entwicklung der Grünen (Grund-)Schule zum Grünen Campus Malchow entstand die Mittelstufe, und demnächst kann man hier, wie berichtet, sogar Abitur machen. Da bot sich schon von der Altersstruktur der Schüler her eine Zusammenarbeit mit dem Jugendclub an.

"Von der Zusammenarbeit profitieren beide", sagt Sebastian Mann, Leiter des Clubs. "Mit unseren Jugendlichen können wir Projekte auf dem Campus-Gelände, beispielsweise den Kinderbauernhof Knirpsenfarm oder den Sportplatz, tatkräftig unterstützen."

Die Jugendlichen haben auf dem Schulgelände an der Malchower Chaussee 2 schon jede Menge geschafft: Sie legten eine Drainage, bauten einen neuen Zaun für die Knirpsenfarm, bereiteten Futter vor, misteten Ställe aus, putzten Käfige, räumten die Futterküche auf, harkten Laub auf dem Sportplatz, transportierten Paletten und Steine für kleine Bauvorhaben. Aktuell steht eine Entrümplungsaktion mit anschließendem Recycling an. Der Erlös soll dem Kinderbauernhof zugute kommen.

"Die Teilnahme an den Arbeiten sind für Schüler ab der 8. Klasse freiwillig und werden gern gemacht. "Die Arbeit macht Spaß", sagt Justin (14). "Wir freuen uns, die Tiere wiederzusehen. Und wir tun etwas Nützliches." Und Lina (14) ergänzt: "Wir freuen uns, wie sich alles verändert und schöner wird an unserer alten Schule, denn jetzt lernen wir ja im Fontane-Gebäude."

"All diese notwendigen Arbeiten bedeuten angesichts immer knapper werdender öffentlicher Gelder nicht nur eine wichtige Hilfe, sondern zugleich eine Erweiterung unserer Angebote und gute Werbung für unseren Jugendclub. Die Kids haben ihr Erfolgserlebnis und wissen das Ergebnis zu wertschätzen - das ist also Umwelterziehung im besten Sinne", so Sebastian Mann.


Michael Kahle / m.k.
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