Ältester Feuerwehrmann Berlins Willi Menning ist tot

Willi Menning besuchte auch noch im hohen Alter seine Kameraden von der Feuerwehr. (Foto: Landesfeuerwehrverband Berlin)

Hohenschönhausen. Willi Menning, mit 101 Jahren der älteste Feuerwehrmann Berlins, verstarb am 24. August. Der gebürtige Berliner Menning war seit den 30er Jahren im Brandschutz tätig. Nach der aktiven Brandbekämpfung war er lange Zeit Ausbilder und lehrte den Umgang mit feuerwehrtechnischen Geräten. Später war Menning in der Kleiderkammer und im Theatersicherheitswachdienst tätig.

Die Leidenschaft für die Feuerwehr übernahm er von seinem jüngeren Bruder. Während dieser bereits 1932 Mitglied der Berufsfeuerwehr in Hohenschönhausen wurde, bewarb sich Menning fünf Jahre später. Doch die Gesundheitsprüfung empfahl in seinem Fall keine Übernahme.

So schloss sich Willi Menning seinen Kameraden ehrenamtlich an und wurde Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr. Nach seiner Rückkehr aus russischer Kriegsgefangenschaft 1950, gehörte er elf Jahre später zu den Gründungsmitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr Hohenschönhausen. Auch nach seinem Ausscheiden aus dem aktiven Dienst hielt Willi Menning Kontakt zu seinen Kameraden und ihrer Arbeit. Die Feuerwehrmänner und -frauen schätzten besonders seine Lebens- und Diensterfahrung.


Karolina Wrobel / KW
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