Bis 2015 unterstützt "Stadtumbau Ost" zahlreiche Bauvorhaben

Neu-Hohenschönhausen. Mittel in Millionenhöhe sollen die Infrastruktur im Ortsteil verbessern: dazu gehören Gebäudesanierungen und eine neue Wegeführung zur Wartenberger Feldmark.

Mit dem Förderprogramm Stadtumbau Ost sollen Stadtquartiere aufgewertet werden. Das Geld hierfür stellt der Bund zur Verfügung. Im Bezirk Lichtenberg gibt es insgesamt fünf solcher Fördergebiete. Auch in den Großwohnsiedlungen in Neu-Hohenschönhausen wird das Programm in den nächsten Jahren die Infrastruktur aufwerten. So ist für die Jahre 2013/2014 die energetische Sanierung des Kinder- und Jugendfreizeithauses "Die Ahrenshooper" in der Ahrenshooper Straße 5-7 vorgesehen, informiert das Amt für Stadtentwicklung des Bezirksamtes. Insgesamt sollen hierfür mehr als 840 000 Euro an Fördermitteln bereitgestellt werden, um beispielsweise Dämmarbeiten und die Erneuerung der Heizung zu ermöglichen. Im kommenden Jahr soll auch eine neue Wegeführung die Landschaft der Wartenberger Feldmark besser an die Großsiedlungen anbinden. Die neuen Zugänge sollen im Bereich des Schweriner Rings angelegt werden, hierfür stehen 95 000 Euro aus dem Förderprogramm zur Verfügung.

Brunnen und Sporthalle

Noch nicht beendet ist der Bau eines neuen Stadtplatzes am Mühlengrund. In einem ersten Bauabschnitt wurde in diesem Jahr bereits der Vorplatz instand gesetzt. Der zweite, größere Bauabschnitt ist noch in Planung, hierfür wurden 360 000 Euro aus dem Förderprogramm Stadtumbau Ost beantragt.

Dabei könnte dann auch der Mühlenradbrunnen instand gesetzt werden. Erst für das Jahr 2015 ist die Sanierung der Sporthalle in der Barther Straße 27 vorgesehen. Hierfür sind 470 000 Euro vorgesehen, so das Amt für Stadtentwicklung. Und auch die Jugendkunstschule in der Demminer Straße ist sanierungsbedürftig. Das Gebäude soll zudem um eine Kita erweitert werden. Bislang bleibt dieses Vorhaben allerdings eher ein Wunsch.

Denn Sanierung und Ausbau würden sich auf rund zwei Millionen Euro belaufen, rechnet das Bezirksamt. Das Geld steht aber noch nicht zur Verfügung.


Karolina Wrobel / KW
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