Lange Wartezeiten bei der Sparkasse im Linden-Center

Erweiterte Öffnungszeiten sollen den Kundenstrom in der Sparkasse auffangen. (Foto: Wrobel)

Neu-Hohenschönhausen. Die Sparkasse im Linden-Center soll den Bankkunden nach der Schließung der Filiale in der Konrad-Wolf-Straße 1 als Ausweichstandort dienen. Allerdings müssen sie dort lange Schlangen hinnehmen.

"Der Standort im Linden-Center war schon immer sehr gut besucht", sagt Constanze Stempel, Sprecherin der Berliner Sparkasse. Leser hatten sich gegenüber der Berliner Woche unzufrieden über die aktuelle Situation geäußert: Kaum ein Kunde fühle sich wohl im Gedränge, das im Vorraum der Sparkassen-Filiale im Linden-Center am Prerower Platz herrsche. Die Schlangen zu den Geldautomaten und Kontoauszugsdruckern seien unübersichtlich. Bei großem Andrang könne der Sicherheitsabstand beim Geldabheben kaum eingehalten werden.

Hintergrund: Ende August 2013 schloss die Filiale der Berliner Sparkasse in der Konrad-Wolf-Straße 1 in Alt-Hohenschönhausen. Die Zweigstelle im Linden-Center dient seitdem als ein möglicher Ausweichstandort. Stroßzeiten, wie das Monatsende oder die anstehenden Feiertage, sorgen hier allerdings für eine sehr hohe Kundenfrequenz.

Dass es zu bestimmten Zeiten zu Warteschlangen an den sieben Geldautomaten und sieben Kontoserviceterminals im Linden-Center komme, könne man nicht ganz ausschließen, bedauert Constanze Stempel. Sie bringt den Andrang aber nicht mit der Schließung der Filiale in der Konrad-Wolf-Straße in Verbindung. Dennoch versuche man, den starken Kundenstrom in der Zweigstelle aufzufangen. "Wir haben uns mit erweiterten Öffnungszeiten darauf eingestellt", sagt Constanze Stempel. Die Filiale im Linden-Center ist montags bis freitags von 10 bis 19 Uhr und sonnabends von 10 bis 14 geöffnet.

Wer im unmittelbaren Umfeld der geschlossenen Filiale in der Konrad-Wolf-Straße nach Automaten der Sparkasse sucht, findet diese im Einkaufszentrum Storchenhof in der Hauptstraße 9 sowie in der Egon-Erwin-Kisch-Straße 14. Hier gibt es einen Geldautomat und ein Kontoserviceterminal. Ein FinanzCenter mit Selbstbedienungsbereich gibt es in der Zingster Straße 21 und ein PrivatKundenCenter mit Selbstbedienungsbereich in der Warnitzer Straße 6.

Als Grund für die Schließung der Filiale in der Konrad-Wolf-Straße 1 gibt die Sparkasse den rückläufigen Kundenverkehr an. Während sich die Zahl der aktiven Online-Banking-Nutzer seit 2004 mehr als verdoppelt habe, sei die Filiale in der Konrad-Wolf-Straße nur noch selten besucht worden, hieß es in einer Stellungnahme der Sparkasse im Juni 2013 gegenüber der Berliner Woche.


Karolina Wrobel / KW
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