100 Wohnungen für den Rollbergkiez

Blick in den Innenhof des geplanten Neubaus. Im Hintergrund der Turm der katholischen Kirche St. Clara. (Foto: EM2N Architekten AG, Zürich)

Neukölln. Dort, wo heute noch ein Parkhaus steht, zwischen der Briesestraße 16 und der Kienitzer Straße 26, sollen neue Wohnungen errichtet werden. Bauherrin ist die städtische Gesellschaft „Stadt und Land“.

„Wir wollen bezahlbare Mietwohnungen schaffen und die Qualität des Quartiers erhöhen“, sagt Stadt-und-Land-Geschäftsführer Ingo Malter. Geplant sind rund 75 Ein- bis Vierzimmerwohnungen, 18 Atelierwohnungen und sieben geräumige Wohnungen für Menschen, die in Wohngemeinschaften leben möchten. Das L-förmige Baugrundstück wird im Osten (Richtung Bornsdorfer Straße) von einem Altbaublock, im Westen (Richtung Morusstraße) von Siedlungsbauten aus den 70er-Jahren begrenzt.

Im Dezember wurde der Architekturwettbewerb für das Areal entschieden. Teilgenommen hatten 20 Büros; der erste Preis ging an die Züricher „EM2N Architekten“. Deren Entwurf soll nun als Grundlage für die weitere Planung dienen. Der Wohnbautengesellschaft "Stadt und Land" gefällt besonders, dass die Schweizer „die Weiterentwicklung von Gemeinschaft und sozialer Kommunikation konsequent in den Mittelpunkt“ stellen.

So sieht der Ablaufplan aus: Im Spätsommer soll das Parkhaus abgerissen und im Frühjahr 2017 mit dem Neubau begonnen werden. Die ersten Mieter könnten Ende übernächsten Jahres einziehen. Wer sich für die Entwürfe der Architektenbüros interessiert: Sie sind vom 28. Januar bis 11. Februar im Kinder- und Jugendzentrum Lessinghöhe, Mittelweg 30, ausgestellt. Geöffnet ist täglich außer sonntags von 13 bis 19 Uhr. sus
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