Grundstein für Wohnpark St. Marien: Wohnungen statt Heilanstalt

Berlin: Frauenheilanstalt |

Neukölln. Am Mariendorfer Weg beginnen am 8. September die Bauarbeiten für ein neues Wohngebiet.

Es besteht aus den historischen Gebäuden der ehemaligen Frauenheilanstalt und Neubauten. Am 8. September wird um 14 Uhr der Grundstein für das Bauvorhaben „Wohnpark St. Marien“ gelegt. Die petruswerk Katholische Wohnungsbau- und

Siedlungsgesellschaft mbH gibt den feierlichen Auftakt für den Neubau und die Sanierung der alten Gebäude. Vor zwei Jahren hat der Bauherr das rund 36.400 Quadratmeter große Areal nördlich des Mariendorfer Weges übernommen und gemeinsam mit dem Bezirk das Wohnungsbauprojekt mit über 600 neuen Mietwohnungen entwickelt.

Es wird in zwei Abschnitten gebaut. Im ersten Bauabschnitt werden die historischen und denkmalgeschützten Gebäude umgebaut, saniert und teilweise restauriert. Die Fertigstellung dieser ersten 116 Wohnungen ist für den Sommer 2017 geplant.

Auch Gewerbeflächen und Studentenwohnungen entstehen

Im zweiten Bauabschnitt entstehen Neubauten. Zunächst werden vier freistehende viergeschossige Punkthäuser errichtet. Auf jeder Ebene befinden sich je zwei Wohnungen. Die 46 Wohnungen umfassen eine Wohnfläche von 6361 Quadratmetern. An die Punkthäuser schließt sich in nördlicher Richtung ein kammförmiges Gebäude an. Wie die Zinken eines Kammes sind fünf baugleiche Gebäudeteile mit einem langen Verbindungstrakt verbunden. Auf 19.431 Quadratmetern Wohnfläche werden 226 Wohnungen errichtet.

Am nordwestlichen Rand des Planungsgebietes an der Eschersheimer Straße, entsteht ein Wohnhochhaus. Es besteht aus einem siebengeschossigen und einem 21-geschossigen Gebäudeteil. Der untere Teil wird für Gewerbezwecke genutzt. Darüber entstehen 72 Wohnungen. An der Silbersteinstraße werden ein Studentenwohnheim mit 137 Appartements und ein Familienzentrum gebaut. KT
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