Neue Wohnungen hinterm Denkmal: Bürgerbeteilung für Bauvorhaben läuft

Die ehemaligen Geyer-Werke an der Harzer Straße mit ihrer markanten Backsteinfassade. (Foto: Schilp)

Neukölln. Zwischen 220 und 250 Wohnungen sollen auf dem Areal der ehemaligen Geyer-Werke an der Harzer Straße 39–46 errichtet werden. Die frühzeitige Bürgerbeteiligung hat begonnen, der Bebauungsplanentwurf liegt im Rathaus aus.

Die deutsch-österreichische „Buwog-Group“ will neue Häuser hinter dem markanten Gebäude bauen – auf dem 125 000 Quadratmeter Gelände zwischen Harzer, Elsen-, Brockenstraße und Kiehlufer. Ein Viertel der Wohnungen soll preisgebunden sein.

Das alte Gebäude, in dem Gewerbe ansässig ist, bleibt nicht nur erhalten, sondern soll im Sinne des Denkmalschutzes hergerichtet werden. Ein weiterer denkmalgeschützter Bau auf dem Hof soll künftig Raum für rund 20 weitere Firmen bieten.

Der Komplex ist in den Jahren 1927 bis 1928 von dem Schweizer Architekten Otto Rudolf Salvisberg im Stil des Backsteinexpressionismus errichtet worden. Hier hatten die Geyer-Werke AG ihren Sitz, der älteste filmtechnische Dienstleister Deutschlands.

Wer Vorschläge oder Einwände vorbringen möchte, hat dazu bis Freitag, 7. Juli, Gelegenheit. Der Bebauungsplanentwurf 8-73 ist Montag bis Donnerstag von 8.30 Uhr bis 16.30 Uhr und Freitag von 8.30 Uhr bis 15.30 Uhr im Rathaus an der Karl-Marx-Straße 83, 7. Etage, Zimmer N 7004, einzusehen.

Auch online ist eine Beteiligung möglich – unter www.berlin.de/bebauungsplaene-neukoelln. sus
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