Bürgermeisterin und Bildungsstadtrat empfingen Spitzenabiturienten im Rathaus

Bürgermeisterin Franziska Giffey (ganz rechts), Bildungsstadtrat Jan-Christopher Rämer und Oberschulrätin Gisela Unruhe (ganz links) empfingen die besten Abiturienten des Bezirks zu einer Ehrung im Rathaus. (Foto: Sylvia Baumeister)

Neukölln. Schon seit Jahren werden die besten Abiturienten im Rathaus geehrt. Auch Franziska Giffey und Jan-Christopher Rämer (beide SPD) setzen diese Tradition fort. In diesem Jahr schafften es 23 Schüler, die Traumnoten eins und 1,1 zu erreichen.

Fast 30.000 Schüler besuchen die 60 öffentlichen Schulen in Neukölln. Davon bestanden in diesem Jahr 1099 junge Männer und Frauen das Abitur. Mit einem Notendurchschnitt von 2,5 bis 2,6 liegt der Bezirk seit Jahren etwas unterhalb des Berliner Durchschnitts von 2,4. Erfreulicherweise ist die Anzahl von Spitzenabiturienten hier aber in den letzten fünf Jahren deutlich ansteigend, von 16 auf 23 in diesem Jahr. Spitzenreiter ist erneut das Albert-Einstein-Gymnasium mit sechs Einsern und fünf 1,1 Abschlüssen, gefolgt von der Fritz-Karsen-Schule, wo es jeweils zwei dieser Traumnoten gab.

Schüler sind auch Botschafter des Bezirks

Platz drei des Schulrankings teilen sich die Katholische Schule St. Marien und das Leonardo-da-Vinci-Gymnasium mit jeweils zwei Einsern und einer 1,1. Ein Spitzenabitur können die Evangelische Schule Neukölln und das Oberstufenzentrum Lise Meitner für sich verbuchen. Für die Abiturienten gab es viel Lob von Bürgermeisterin Franziska Giffey beim Empfang im Rathaus am 12. Juli. „Wir sind stolz auf Sie. Mit diesem Schulabschluss haben Sie alle Möglichkeiten, die Sie sich wünschen können. Zugleich sind Sie auch ein Botschafter unseres Bezirks“, lobte die Bürgermeisterin ihre 23 Gäste und auch deren Eltern. Giffey betonte: „Es wäre schön, wenn wir mehr Eltern in diesem Bezirk hätten, die ihre Kinder so fördern.“

Dass hinter einer solchen Leistung auch viel Mühe und Durchhaltevermögen der jungen Menschen selbst steckt, bestätigt Melanie Czirr vom Leonardo-da-Vinci-Gymnasium: „Um meinen Notendurchschnitt von 1,1 zu erreichen habe ich viel gearbeitet und eine Menge Druck bei mir selbst aufgebaut“, erzählt die 18-Jährige, die Politikwissenschaften studieren will und zuvor ein mehrmonatiges Praktikum beim Neuköllner SPD-Bundestagsabgeordneten Fritz Felgentreu absolviert. Auf der Hitliste der Studienwünsche stehen bei den Spitzenabiturienten ansonsten vor allem naturwissenschaftliche Fächer, wie Medizin und Chemie, gefolgt von Jura und Volkswirtschaft. SB
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