Aggressiver Autofahrer greift Polizisten an

Neukölln. Einen besonders dreisten und aggressiven Autofahrer erwischte die Polizei am 19. Januar. Er hatte nicht nur gegen die Verkehrsordnung verstoßen, sondern wurde auch gewalttätig.

Zwei Polizeibeamte fuhren gegen 18.30 Uhr in einer Funkstreife die Rollbergstraße entlang, die eine Einbahnstraße ist. Dort kam ihnen verbotswidrig ein Peugeot entgegen. An der Karl-Marx-Straße wollte der Wagen dann nach links in Richtung Rathaus Neukölln abbiegen, obwohl auch das nicht erlaubt ist.

Eine Beamtin trat an den an der Kreuzung wartenden Peugeot heran und forderte den Fahrer auf, nicht weiterzufahren. Der Mann am Steuer winkte jedoch nur ab und gab Gas. Die Polizisten holten ihn an der Kreuzung Werbellinstraße ein, als er an einer Ampel anhalten musste.

Nun stieg der Fahrer aus und schrie die Polizisten an. Weil er sich weigerte, seinen Ausweis zu zeigen, wollten die Beamten ihn durchsuchen. Das versuchte der 30-Jährige mit Fausthieben zu verhindern. Die Polizisten konnten den Schlägen ausweichen, den Aggressor ergreifen und zu Boden bringen. Der Mann wehrte sich weiter. Die Beamten setzten Pfefferspray ein und legten ihm Handfesseln an. In der Zwischenzeit war die Beifahrerin, die 37-jährige Schwester des Fahrers, ausgestiegen. Sie versuchte erfolglos, die Festnahme ihres Bruders durch Schubsen zu verhindern. Dem Mann droht nun ein Verfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und eine Anzeige wegen des Befahrens einer Einbahnstraße in die falsche Richtung. sus
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