Polizeihund rettet Leben

Neukölln. Ein Polizeihund hat wahrscheinlich einem 24-Jährigen aus Syrien das Leben gerettet. Der Mann wollte sich am 10. Februar in einer Flüchtlingsunterkunft mit einer Rasierklinge die Halsschlagader durchschneiden. Der Mann war über Litauen nach Deutschland gekommen und sollte nun in den baltischen Staat zurückgebracht werden. Zunächst zeigte sich der Mann kooperativ und packte seine Sachen. Doch plötzlich zog er eine Rasierklinge und fügte sich oberflächliche Schnitte zu. Dann hielt er sich die Klinge an den Hals und drohte, sich umzubringen. Die anwesenden Polizisten zogen sich zurück und forderten das Spezialeinsatzkommando an. Ein Polizeihund konnte den Mann überwältigen, ohne ihm weitere Verletzungen zuzufügen. Der Flüchtling wurde in einem Krankenhaus behandelt und dann in einer psychiatrischen Abteilung des Klinikums untergebracht.


Klaus Tessmann / KT
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