Jugendstadtrat wartet dringend auf Geld

Neukölln. Jugendstadtrat Falko Liecke (CDU) schlägt Alarm: Geld, das dringend für Jugendprojekte gebraucht wird, will der Bund erst verspätet zahlen. Liecke hofft nun auf schnelle Unterstützung vom Senat.

Insgesamt soll Neukölln bis 2018 aus dem Bundesprogramm „Jugend stärken im Quartier“ 1,5 Millionen Euro erhalten. Weitere 1,5 Millionen stellt die Kommune bereit. Kürzlich teilte das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend jedoch mit, es werde seinen Anteil für das Jahr 2015 verspätet und den Anteil für 2016 erst ab April zahlen.

„Jede Unterbrechung der Projekte macht die Arbeit von Monaten zunichte“, warnt Liecke. Weder die Jugendhilfeträger noch der Bezirk seien in der Lage, die Bundesmittel für ein halbes Jahr vorzuschießen. Gehälter und Mieten könnten nicht bezahlt werden; die Träger seien in ihrer Existenz bedroht.

Mit dem Geld aus dem Programm „Jugend stärken im Quartier“ werden besonders junge Menschen unterstützt, die auf sich allein gestellt sind, aus schwierigen Familien kommen oder den Schritt in die Arbeitswelt nicht aus eigener Kraft schaffen. sus
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