Rixdorfer Festspiele auf dem Richardplatz beginnen am 6. September

Die historische Freilichtinszenierung "Rixdorf Saga" ist im Rahmen der 1. Rixdorfer Festspiele zu sehen. (Foto: Armin Gründler)

Neukölln. Das bekannte Strohballenrennen "Popraci" findet erstmalig im Rahmen der 1. Rixdorfer Festspiele statt, die vom 6. bis 15. September veranstaltet werden. Weiterer Höhepunkt des Dorffestes ist die Freilichtinszenierung "Rixdorf Saga", in der Rixdorfer selbst ihre Geschichte darstellen.

Eine Woche lang feiert Rixdorf erstmals ein Fest, in dem sich alles um die Geschichte dieses Dorfes dreht. Los geht es am 6. September um 18 Uhr mit einer Fotoausstellung im KGB 44 in der Hertzbergstraße 1. Der Titel "Fünf Jahre Rixdorfer Strohballenrollen" weist auf den Wettkampf "Popraci" hin, der seit 2008 immer Mitte September lief, aber seit diesem Jahr keine Fördergelder mehr erhält. Auch ein Spendenaufruf brachte nicht die erhoffte Resonanz. Im Rahmen der Festspiele wird der rasante Wettkampf, bei dem zahlreiche Mannschaften Strohballen rund um den Richardplatz in originellen Kostümen rollen, dennoch am 14. September stattfinden. "Wir hoffen immer noch auf finanzielle Unterstützung für das Strohballenrollen", sagt Norbert Kleemann vom Verein traumpfad e.V., der die Festspiele mit dem Theaterprojekt K&K VolkArt organisiert.

Den Besuchern der 1. Rixdorfer Festspiele wird von Beginn an ein buntes Programm geboten: Die Ausstellung über Popraci ist täglich von 12 bis 18 Uhr geöffnet. Ebenfalls am Freitag um 19 Uhr liest Ingrid Biermann-Volke aus "Rixdorf in meinen Texten" im KGB 44. Eine irische Folk-Combo spielt am Sonnabend um 20.30 Uhr im Café Linus in der Hertzbergstraße 32. Den Rixdorfer Kitsch- und Kunstmarkt gibt es am 14. und 15. September jeweils von 12 bis 18 Uhr auf dem Richardplatz.

Großer Höhepunkt des sozialen Projektes Rixdorfer Festspiele, das mit Mitteln des Programms Soziale Stadt vom Quartiersmanagement gefördert wird, ist die Freilichtinszenierung "Rixdorf Saga" am Sonntag, 15. September, um 16 Uhr.

Etwa 200 Mitwirkende, darunter Kinder aus zwei Kitas und zwei Grundschulen, freuen sich auf ihren Einsatz. In fünf Bildern stellen sie die Geschichte von Rixdorf von der ersten urkundlichen Erwähnung 1155 bis zur Gegenwart dar. Seit Anfang August haben sie dafür in mehreren Arbeitsgemeinschaften geprobt.

"Ältere und junge Darsteller sowie Musiker und Helfer für das Bühnenbild, aber auch ehrenamtliche Helfer für Popraci, sind weiterhin willkommen", sagt Norbert Kleemann. Interessenten können zu den öffentlichen Proben kommen, die seit dem 2. September täglich auf dem Richardplatz ab 16 Uhr stattfinden oder sich melden unter 53 21 74 01 sowie per E-Mail an info@popraci.de.


Sylvia Baumeister / SB
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