Schau zur türkisch-armenischen Geschichte im Saalbau

Neukölln. Eine Wanderausstellung des Instituts für Internationale Zusammenarbeit des Deutschen Volkshochschul-Verbandes ist bis 28. Oktober in der Galerie im Saalbau geöffnet.

"Speaking to One Another - Persönliche Erinnerungen an die Vergangenheit in Armenien und in der Türkei" möchte Erinnerungen von Menschen aus diesen Ländern an ihre ineinander verflochtene Vergangenheit in ihren eigenen Worten teilen. Zum ersten Mal werden diese Erinnerungen in Form von Texten und Videos in deutscher und türkischer Sprache vermittelt und in einem gemeinsamen Forum präsentiert. Ziel des Projekts "Speaking to One Another" ist es, nach einem Jahrhundert der Auseinandersetzungen und des mangelnden Dialogs durch Erwachsenenbildung, interkulturellen Austausch und Geschichtsforschung Brücken zwischen den Bevölkerungen der Türkei und Armeniens zu bauen und somit einen Beitrag zur türkisch-armenischen Versöhnung zu leisten. Das Projekt wird durch das Auswärtige Amt finanziert. Zur Ausstellung in der Karl-Marx-Straße 141, die bis 28. Oktober dienstags bis sonntags von 10 bis 20 Uhr bei freiem Eintritt geöffnet ist, gibt es auch ein Begleitprogramm. Im Rahmen der Ausstellung werden im Heimathafen am 16. Oktober ab 19 Uhr zwei Kurzfilme der Armenisch-Türkischen Kino Plattform gezeigt.

Zu sehen sind dort "Neighbors" von Gor Baghdasaryan sowie "Don’t get lost children" von Gülengül Altinta, beide in Türkisch mit englischen Untertiteln. Auch der Eintritt zur Filmvorführung im Studio des Heimathafens in der Karl-Marx-Straße 141 ist frei.

Slyvia Baumeister / syri
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