Frühjahrsputz hat begonnen: Viele Helfer auf dem Kindl-Gelände

Bürgermeister Martin Hikel (l.) mit einigen der Unterstützer vom Kindl-Gelände. (Foto: Schilp)

„Wir können es nicht alleine schaffen, aber wir können eine Plattform bieten“, sagte Bürgermeister Martin Hikel (SPD), als er am 4. April auf dem Kindl-Gelände den Startschuss zum großen Frühjahrsputz gab. Er war freudig überrascht, wie viele Menschen mit ihm gemeinsam zu Besen und Mülltüten griffen.

Dass die Bezirkskampagne „Schön wie wir – für ein lebenswertes Neukölln“ auf dem Rollberg so viele Unterstützer findet, ist eigentlich nicht verwunderlich. Dort, rund um die alte Brauerei, haben sich etliche Initiativen angesiedelt, die sich für Nachhaltigkeit einsetzen.

Da sind zum Beispiel das „Circular House“, wo es um umweltschonendes Wirtschaften und Wiederverwertung geht, der Gemeinschaftsgarten-Verein „Zuhause“, das Eine-Welt-Zentrum „Berlin Global Village“ und die Studenten der Technischen Universität (TU), die dort gerade einen 80 Quadratmeter großen Pavillon aus Abfall-Materialien bauen.

Ebenfalls mit von der Partie waren Aktive der benachbarten „MoRo“-Seniorenwohnanlage, vom Quartiersmanagement Rollberg und dem Mädchentreff Madonna.

Sie alle fegten, schaufelten und reinigten das riesige Gelände, aber auch die angrenzende Rollberg- und Neckarstraße. Danach wurden „Samenbomben“ geworfen, Kügelchen aus einer Mischung von Erde, Tonerde, Kornblumen- und Thymiansamen. Auch viele Tütchen mit der „Neuköllner Mischung“ wurden geöffnet und der Inhalt verstreut. Gefundenes Holz lieferten die Helfer gleich bei den TU-Studenten ab, die damit den Pavillon weiterbauen.
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