Linkspartei fordert Ausbau der Drogenberatung

Neukölln. Der Bezirksverband der Partei Die Linke hat ein Umdenken in der Drogenpolitik in Neukölln gefordert. Dazu müsse vor allem die Drogenberatung verbessert werden.

Der Gesundheitspolitische Sprecher der Partei Thomas Licher verweist auf ein ungelöstes Drogenproblem im Bezirk. Die Szene habe sich vom Hermannplatz zum S- und U-Bahnhof Neukölln verlagert. Licher betonte in einer Presseerklärung: „Drogenprobleme lassen sich nicht durch die Vertreibung Drogenabhängiger lösen. Die Linke fordert zur Hilfe für Drogenkranke und zum Schutz der Anwohner auf.“ Dazu gehöre auch die Einrichtung eines Drogenkonsumraums und den Ausbau der Drogenberatung in Neukölln.

Die Drogenproblematik sei mehrfach in der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) behandelt worden. Dabei wurde das von SPD und CDU dominierte Bezirksamt für seine restriktive Politik der Vertreibung der Drogenkranken kritisiert.

Die Linke in der BVV hatte mehrfach den Ausbau der Drogenberatung gefordert und auf das Gesundheits- und Suchthilfezentrum in der Reichenberger Straße 131 verwiesen. Die Partei fordert vom neuen Bezirksamt ein Drogenberatungsmobil am Hermannplatz. Diese Idee sei bisher immer daran gescheitert, weil angeblich kein Stellplatz für das Drogenmobil gefunden wurde. KT
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