Neukölln bleibt Sperrbezirk: Erneut tote Schwäne aus dem Landwehrkanal gezogen

Weil die Emus im Tierpark Hasenheide nicht in den Stall gesperrt werden können, dürfen sie draußen bleiben. Aber der Zugang zu ihnen ist Besuchern verwehrt. (Foto: Schilp)

Neukölln. Wieder sind an Geflügelpest verendete Vögel in Friedrichshain-Kreuzberg gefunden worden. Deshalb bleibt auch der Norden Neuköllns Sperrgebiet. Das teilt nun Amtstierarzt Dr. Heiko Bornemann mit.

Mitte November 2016 wurde der erste infizierte Schwan aus dem Landwehrkanal gezogen, bis Ende Februar kamen 19 Schwäne und eine Möwe dazu. „Das Seuchengeschehen hat sich also fortgesetzt“, so Bornemann.

Der Sperrbezirk umfasst das Neuköllner Gebiet nördlich des S-Bahnringes; zusätzlich vom S-Bahnring weiter südlich entlang der Sonnenallee bis zur Ecke Grenzallee und Dammweg, und in östlicher Richtung bis zur Grenze zu Treptow. Der Rest des Bezirks gilt als „Beobachtungsgebiet“.

Im Sperrbezirk wird gewerblich gehaltenes Geflügel regelmäßig untersucht. Vögel, Bruteier und zu Fleischprodukten verarbeitete Tiere dürfen nicht an andere Orte gebracht werden. Es gilt eine Stallpflicht. Außerdem haben Hunde- und Katzenhalter dafür sorgen, dass ihre Tiere nicht frei umherlaufen.

Auch Hühner, Puten, Gänse und Enten im „Beobachtungsgebiet“ müssen weiterhin im Stall bleiben und dürfen nicht transportiert werden. sus
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