Schüler suchen ein Zuhause auf Zeit

Neukölln. Im September kommen wieder Austauschschüler aus aller Welt nach Berlin. Und am liebsten würden sie bei aufgeschlossenen Gastgebern wohnen. In Neukölln unterstützt der SPD-Bundestagsabgeordnete Fritz Felgentreu die Suche.

Rund 460 Jugendliche aus über 50 Ländern werden im Herbst in der Hauptstadt erwartet. Zusammen mit der gemeinnützigen Austauschorganisation AFS Interkulturelle Begegnungen sucht Fritz Felgentreu für die 15- bis 18-jährigen Schüler Neuköllner Familien, die ihren Alltag für ein ganzes oder halbes Jahr mit einem Gastkind teilen möchten. Auch Willkommens- oder Übergangsfamilien für einen Zeitraum von sechs bis acht Wochen werden gebraucht.

"Wer sein Zuhause für einen Jugendlichen aus einem anderen Land öffnet, gewinnt nicht nur einen ganz persönlichen Einblick in andere Kulturen und Lebensweisen. Er setzt auch ein klares Zeichen für eine Willkommenskultur in unserem Land", sagt Felgentreu.

Einen Gast aufnehmen kann jeder - Familien ebenso wie Alleinerziehende, kinderlose Paare und Alleinstehende. Wer Gastgeber eines ausländischen Schülers sein möchte, sollte nur aufgeschlossen sein die Bereitschaft haben, sich auf einen jungen Menschen und seine Kultur einzulassen.

Vorbereitet und begleitet werden die Gastgeber von Mitarbeitern der Austauschorganisation. Weitere Information sowie Erfahrungsberichte sind im Internet unter www.afs.de/gastfamilie zu finden.

Interessierte sind auch eingeladen, sich unter dem Stichwort "Willkommenskultur" direkt an AFS in Hamburg zu wenden unter 040 39 92 22 90 oder per E-Mail an die Adresse gast familie@afs.de.

Sylvia Baumeister / SB
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