Türöffner für zugewanderte Menschen

Bürgermeisterin Franziska Giffey (9. hintere Reihe) mit den elf neuen Stadtteilmüttern sowie Vertretern des Senats und des Diakonierwerks Simeon bei der Zertifikatsübergabe im Rathaus. (Foto: Bezirksamt Neukölln)
Berlin: Rathaus Neukölln |

Neukölln. Die erfolgreich bestandene Ausbildung war am 15. Juli Anlass dafür, den neuen Stadtteilmüttern ihre Zertifikate offiziell und feierlich im Rathaus durch Bürgermeisterin Franziska Giffey (SPD) zu überreichen.

Daneben erhielten die Frauen den roten Schal - das Markenzeichen der Stadtteilmütter und die Stadtteilmütter-Tasche. In Besuchen klären sie Familien ihrer Community zu Fragen der Erziehung, Gesundheit und Bildung auf, informieren über Förderung von Kindern und über bezirkliche Einrichtungen. Als „Türöffner“ für zugewanderte Menschen im Bezirk haben sich die Frauen bewährt, denn sie sprechen dieselbe Sprache und stehen in Kitas und Schulen als Ansprechpartner regelmäßig zur Verfügung. „Die Stadtteilmütter sind unverzichtbar für eine gute Integrationspolitik in Neukölln. Sie geben vielen Familien und insbesondere deren Kindern Unterstützung und Hilfe um am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben und Chancen zu ermöglichen“, meint Bürgermeisterin Franziska Giffey (SPD).

Darüber hinaus eröffnet die Qualifikation den Frauen, die zuvor in der Regel Transferleistungen erhielten, neue Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt. Insgesamt arbeiten im Bezirk derzeit 75 Stadtteilmütter. Bisher bildete der Träger, das Diakoniewerk Simeon, 417 Frauen für die erfolgreiche Integrationsarbeit aus, die insgesamt knapp 9800 Familien im Bezirk besuchten. Die Kosten belaufen sich seit 2006 auf rund elf Millionen Euro. Die Finanzierung teilen sich der Bezirk und Jobcenter Neukölln sowie die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und die Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen. SB
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