Wohnungen statt Hallen gefordert

Neukölln. Das Bündnis Neukölln hat sich mit den protestierenden Bewohnern der Jahn-Sporthalle solidarisiert.

Diese wehren sich gegen ihre Verlegung in die Hangars am Tempelhofer Flugplatz, nachdem der Senat beschlossen hat, die Jahn-Sporthalle zu räumen. In einer Presseerklärung verweist das Bündnis darauf, dass die Flüchtlinge seit 10 Monaten in der Notunterkunft am Columbiadamm kampieren. Sie hätten keine Privatsphäre und keine Ruhe. „10 Monate sind zu viel für eine Notunterkunft“, brachte es Marina Reichenbach aus dem Bündnis Neukölln auf den Punkt. Es sei nicht zu rechtfertigen, die Bewohner erneut in eine Massenunterkunft zu schicken.

Ein Hanger im ehemaligen Flughafen sei keine adäquate Lösung. Das Bündnis fordert vom Senat, „Wohnraum für alle zu schaffen.“ KT
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