Im Bezirk soll die Situation für Radfahrer spürbar verbessert werden

Diese Karte zeigt die geplanten Radverkehrsmaßnahmen des Bezirks bis zum Jahr 2022 an. Foto: Bezirksamt Neukölln (Foto: Bezirksamt Neukölln)

Neukölln. Der Bezirk investiert bis 2021 sechs Millionen Euro in die Stärkung des Radverkehrs. Die Vorbereitungen für das erste Projekt, den Umbau der Innstraße zwischen Sonnenallee und Weigandufer, haben begonnen.

Sobald diese beendet sind, starten die Straßenbauarbeiten in der Innstraße, voraussichtlich im Juni. Bis Ende des Jahres sollen sie dauern. Die Kopfsteinpflasterfahrbahn wird mit einem fünf bis sechs Meter breiten Fahrstreifen asphaltiert. Fahrbahnschäden und Versackungen werden damit beseitigt. Auf Parkflächen bleibt das Kopfsteinpflaster in weiten Teilen erhalten. Die Anwohner müssen während der Bauzeit abschnittsweise mit Vollsperrungen rechnen und werden rechtzeitig darüber informiert.

Mit dem Umbau der Innstraße wird es für Radfahrer möglich, den Bezirk komplett auf asphaltierten Nebenstraßen zu durchqueren. Die Strecke führt vom Tempelhofer Feld über Herrfurth- und Werbellinstraße, Ganghofer- und Innstraße bis nach Treptow-Köpenick. „Das Bezirksamt will in den nächsten Jahren die Situation für Radler in Neukölln spürbar verbessern“, kündigt Bürgermeisterin Franziska Giffey (SPD) an. Neukölln hat bis 2021 knapp 6 Millionen Euro Investitionen für Radverkehrsmaßnahmen eingeplant.

128 neue Stellplätze

Davon kommen 3,3 Millionen aus dem Bezirkshaushalt, der Rest aus Förderprogrammen. Sowohl im Norden, als auch im Süden werden Fahrbahnen durch Asphaltierung verbessert, Schlaglöcher beseitigt, Schutzstreifen markiert und Fahrradbügel an Knotenpunkten installiert. So wird es noch dieses Jahr im Norden 128 neue Fahrradstellplätze geben. Ab 2018 werden Abschnitte der Friedelstraße, der Donau- und der Oderstraße asphaltiert.

Im Süden steht auf dem Kölner Damm zwischen Johannisthaler Chaussee und Lipschitzallee eine Verbreiterung der Fahrbahn mit Markierung von Fahrradschutzstreifen an. Ab 2019 wird die Rudower Spinne mit neuen Radabstellplätzen bestückt. Neue Geh- und Radwege werden auf der Ringslebenstraße und der Kanalstraße gebaut. Weitere Infos zur Investitionsplanung unter http://asurl.de/13b2. SB
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