Aktionstag informiert: am 10. Dezember bei Lux-Optik

Wenn ein eingeschränktes Sehvermögen nicht mehr mit einer Brille oder Kontaktlinsen korrigiert werden kann, bieten spezielle Vergrößerungen die Möglichkeit, die Restsehschärfe optimal zu nutzen. Häufig sind es ältere Menschen, bei denen Erkrankungen wie z.B. Makuladegeneration (AMD), Diabetes oder Glaukom (Grüner Star) erst im zunehmenden Alter auftreten. Je nach Krankheitsbild ist dann der Vergrößerungsbedarf erhöht, das Kontrastsehen problematisch oder das Sehfeld eingeschränkt. Das wirkt sich im Alltag vor allem auf die Lesefähigkeit und das Orientierungsvermögen aus. Warum hilft eine normale Brille nicht?

Brillen und Kontaktlinsen korrigieren Fehlsichtigkeiten, die auftreten, wenn das Auge einfallendes Licht nicht so bricht, dass es auf der Netzhaut ein scharfes Bild ergibt. Das kann an einer unregelmäßig verkrümmten Hornhaut, einem zu kurzen oder zu langen Auge oder einer unzureichenden Wölbung der Hornhaut liegen. Die Netzhaut ist gesund. Bei degenerativen Netzhauterkrankungen wie AMD sind jedoch die Nervenzellen der Netzhaut erkrankt bzw. zerstört. Da nur noch wenige intakte Nervenzellen bleiben, kommt es zu Funktionsausfällen. Dann können ohne Hilfsmittel wie vergrößernde Sehhilfen keine zusammenhängenden Strukturen wie Schriftzeilen, Gesichter oder Fernsehbilder mehr erkannt werden.

Mit vergrößernden Sehhilfen kann trotz einer Sehbeeinträchtigung das Leben einigermaßen "normal" gestaltet werden. Das Spektrum der Hilfsmittel reicht von optischen Sehhilfen bis zu elektronischen Sehhilfen. Elektronische Sehhilfen erzeugen hohe Vergrößerungen und Kontrastverstärkung. Eine in die Sehhilfe integrierte Kamera nimmt das Lesegut auf und stellt es auf dem Bildschirm vergrößert dar. Es gibt zum einen stationäre Lesegeräte mit integriertem Bildschirm oder Anschlussmöglichkeit an den Fernseher bzw. Computer. Zum anderen können kleine, leichte und mobile Lesegeräte, die kaum größer als ein modernes Handy oder Tablet sind, zuhause oder unterwegs eingesetzt werden. Aufgrund der einfachen Bedienung eignen sich diese elektronischen Sehhilfen auch für technikunerfahrene Menschen.

Durch technische Weiter- oder Neuentwicklungen erweitern sich die Möglichkeiten ständig. Doch die für die individuellen Anforderungen und Bedürfnisse optimale Sehhilfe zu finden, das geht nur mit ausführlicher Beratung bei spezialisierten Augenoptikern. Dabei werden Art und Schwere der Erkrankung, aber auch die Sehbedürfnisse des Betroffenen und seine technischen Fertigkeiten berücksichtigt.

In Neukölln befasst sich Lux-Optik seit über zehn Jahren mit der Versorgung von sehbeeinträchtigten Menschen mit optischen und elektronischen Sehhilfen. Am Aktionstag "Elektronische Sehhilfen" können Betroffene eine Vielzahl von modernen Geräten des führenden Herstellers SCHWEIZER testen. "Die unterschiedlichen Geräte müssen ausprobiert und angepasst werden, damit sie wirklich ihren vollen Wirkungsgrad entfalten können. Dazu ist manchmal Geduld nötig sowie konzentriertes Üben. Dann können sehbeeinträchtigte Menschen mit ihrer Sehhilfe wieder lesen, können alleine Einkäufe erledigen oder auf Reisen gehen", erklärt Augenoptiker Ralf Roland.

Am Mittwoch, 10. Dezember, berät er mit dem LowVision-Berater der Firma SCHWEIZER, Martin Jödicke, bei "Lux-Optik - Hören und sehen wie ein Luchs", Erkstraße 1a (1. OG) von 9.30 bis 17 Uhr Betroffene, deren Angehörige oder Mitarbeiter aus Arztpraxen, zum Thema: "Wenn die Brille nicht mehr ausreicht".

Lux-Optik, Karl-Marx-Str. 87, 12043 Berlin, 687 20 80, www.lux-optik.de.

PR-Redaktion / P.R.
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