Stadt und Land investiert am Bruno-Bürgel-Weg

Auch Kinder der Kita "Spreeknirpse" griffen zum Spaten. (Foto: Ralf Drescher)

Niederschöneweide. Bruno-Bürgel-Weg 39, das war in den vergangenen zwei Jahrzehnten keine gute Adresse, sondern ein verwildertes Areal an der Spree. Jetzt sollen hier rund 280 Familien eine Heimat finden.

Kürzlich war mit dem symbolischen Spatenstich offizieller Baustart für die ersten 124 Wohnungen, die vom kommunalen Wohnungsunternehmen Stadt und Land errichtet werden. Neben der Geschäftsführung schippten Baustaatssekretär Engelbert Lütke Daldrup und Bürgermeister Oliver Igel (beide SPD) um die Wette, fleißig unterstützt von einer Gruppe aus der nahen Kindertagesstätte "Spreeknirpse".

"Als kommunales Unternehmen ist es unser Anliegen, den Neubau von Wohnungen in unserer Stadt voranzutreiben. In den nächsten Jahren werden wir allein im Bezirk Treptow-Köpenick 1000 neue Wohnungen errichten", informierte Stadt und Land-Geschäftsführer Ingo Malter.

Die 124 Wohnungen - darunter rund ein Viertel gefördert und deshalb nach Fertigstellung für 6,50 Euro nettokalt pro Quadratmeter im Angebot - sollen 2016 fertig sein. Das Bauprojekt auf dem früheren Vereinsgelände eines Motorsport-Bootsclubs kostet rund 22 Millionen Euro.

Auf einem Nachbargrundstück werden von einem privaten Investor weitere 160 Wohnungen errichtet. Stadt und Land hat dieses Bauvorhaben bereits schlüsselfertig angekauft, sodass nach dessen Fertigstellung im Jahr 2017 dann rund 280 kommunale Wohnungen, darunter viele mit Spreeblick, zur Verfügung stehen. Über den nahen S-Bahnhof Oberspree sind sie gut an das Berliner Verkehrsnetz angebunden.

Baustaatssekretär Engelbert Lütke Daldrup, der in den letzten Monaten allein in Treptow-Köpenick mehrmals beim symbolischen Spatenstich zum Arbeitsgerät greifen durfte, ist zufrieden. "Gerade im Bereich bezahlbarer Mietwohnungen fehlt es in Berlin an Angeboten, diesem Bedarf kommt Stadt und Land im Bezirk gleich an mehreren Standorten nach", sagte er. Weitere Projekte sind bereits in Arbeit oder noch in Planung, unter anderem am Sterndamm in Johannisthal und an der Ortolfstraße in Altglienicke.


Ralf Drescher / RD
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