Ausstellung über Astrid Lindgrens Kinderbücher

Pippi Langstrumpf begrüßt die kleinen Besucher zum Basteln in der "Villa Kunterbunt". (Foto: Ralf Drescher)

Niederschöneweide. Pippi Langstrumpf ist fast in der ganzen Welt bekannt. Eine Ausstellung im Zentrum Schöneweide ist der Kinderbuchautorin Astrid Lindgren gewidmet.

Die Schwedin hat gut 100 Bücher geschrieben. Das kleine starke Mädchen mit den Sommersprossen und den roten Zöpfen oder die Kinder von Bullerbü begleiten seit über einem halben Jahrhundert die Kinder der Welt. Im Zentrum Schöneweide sind jetzt viele deutsche Erstausgaben der Kinderbücher von Lindgren zu sehen. Zur Verfügung gestellt hat sie der Oetinger-Verlag aus Hamburg, in dem Lindgrens Bücher seit 1949 erscheinen.Aber nicht nur bedrucktes Papier gibt es zu sehen. Besucher können zwischen 14 Hörbüchern wählen, ein Kinderkino zeigt fünf Filme nach Büchern von Astrid Lindgren. Und Pippi Langstrumpf begrüßt gelegentlich sogar selbst die kleinen Besucher, um sie zum Basteln in die "Villa Kunterbunt" einzuladen.

Wer sich an einem Ratespiel beteiligt, hat die Chance, einen von vielen Preisen, darunter Bücher von Astrid Lindgren, zu gewinnen.

Die Ausstellung ist bei freiem Eintritt noch bis zum 21. September zu den üblichen Ladenöffnungszeiten im Zentrum Schöneweide, Schnellerstraße 21, zu sehen. In der Buchhandlung Kaim im Obergeschoss sind während der Ausstellung fast alle Kinderbücher von Astrid Lindgren im Angebot.

In die DDR kam Pippi übrigens erst 1975 mit einer Ausgabe ohne Illustrationen. Dafür hatten die Zensoren den einen oder anderen frechen Satz gestrichen. So wird Pippi gefragt, warum sie rückwärts gelaufen sei. "Leben wir nicht in einem freien Land?" sagt sie. Diese Antwort sollte DDR-Lesern nicht zugemutet werden.


Ralf Drescher / RD
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