Imbissmitarbeiter griff zum Messer

Niederschöneweide. Der freie Tag endete für einen Imbissmitarbeiter in Handschellen.

Den ersten Ermittlungen zufolge hatte sich der 42-Jährige am Morgen des 24. Oktober in einem Imbiss der Bahnhofshalle in Schöneweide mit drei Männern zunächst ganz normal unterhalten. Gegen 6 Uhr kippte die Situation plötzlich. Die Männer gerieten in Streit. Um eine Eskalation zu verhindern, bat der Verkäufer die 18, 19 und 26 Jahre alten Berliner, zu gehen. Das taten sie auch. Der 42-jährige Mitarbeiter, der eigentlich frei hatte, folgte ihnen und drohte mit dem Messer, weil sie angeblich die Zeche geprellt hatten. Die Männer flüchteten aus dem Bahnhof. Doch da der Täter ihnen weiterhin folgte, schlug der 26-Jährige ihm schließlich mit der Faust ins Gesicht. Dadurch erlitt der Angreifer eine Platzwunde unter dem linken Auge. Erst alarmierte Beamte der Bundespolizei konnten die Männer trennen und den 42-Jährigen vorläufig festnehmen. Er stand unter erheblichen Einfluss von Alkohol (1,92 Promille) und war bereits wegen Verstoß gegen das Waffengesetz bei der Polizei bekannt.

Die Beamten stellten übrigens fest, dass die drei Angegriffenen ihre Getränke selbst in den Bahnhof mitgebracht hatten.


Ralf Drescher / RD
0
Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden