Über 640 000 Euro fließen in neue Ausstellung

Eine originale Baracke des früheren Zwangsarbeiterlagers an der Britzer Straße. (Foto: Ralf Drescher)

Niederschöneweide. Bei der ersten Ausschüttung der Deutschen Klassenlotterie Berlin in diesem Jahr wurden jetzt 9,3 Millionen Euro verteilt. Ein Teil des Geldes geht auch nach Treptow-Köpenick.

Für den Aufbau der Dauerausstellung im Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit an der Britzer Straße werden aus Lottomitteln 642 000 Euro zur Verfügung gestellt. Damit soll am historischen Ort des ehemaligen Zwangsarbeiterlagers gezeigt werden, wie Behörden auch in Berlin direkt in den Einsatz der Zwangsarbeiter verstrickt waren. In der Ausstellung werden repräsentative Fotografien, Dokumente und Originalobjekte zu sehen sein. Am 8. Mai wird sie eröffnet.Die 9,3 Millionen Euro sind auf 31 Einrichtungen verteilt. Seit der Gründung der Stiftung im Jahr 1975 wurden insgesamt 2,1 Milliarden Euro ausgereicht. 20 Prozent der Einnahmen aus dem Lottogeschäft gehen direkt an die Stiftung.


Ralf Drescher / RD
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