Mitteilungsblatt des Freundeskreises der Chronik Pankow

Wilhelm Kuhr war Pankower Bürgermeister. Er starb vor 100 Jahren. (Foto: BW)

Niederschönhausen. Mit einem der prominentesten Pankower Bürgermeister, der Geschichte des Trauzimmers im Rathaus und weiteren heimatgeschichtlichen Themen befasst sich das neue Mitteilungsblatt des Freundeskreises der Chronik Pankow.

In einem Hauptbeitrag widmet sich der Heimatforscher Hans Klockmann dem Leben und Wirken von Wilhelm Kuhr (1865-1914). Er war von 1906 bis 1914 Bürgermeister von Pankow. Er fiel vor 100 Jahren im Ersten Weltkrieg.

Die Pankower liebten an Wilhelm Kuhr, dass er sehr bürgernah war. In einer seiner ersten amtlichen Anweisungen sprach er sich für den uneingeschränkten Zugang zu seinem Dienstzimmer für alle Bürger aus. In seiner Amtszeit wurden unter anderem ein Krankenhaus in der Galenusstraße, ein Realgymnasium in der Kissingenstraße, ein Wasserwerk, ein Schulkomplex zwischen Neuer Schönholzer und Görschstraße fertiggestellt.

Wilhelm Kuhr gelang es außerdem, ein verwildertes Park- und Gartengelände, das eine Kapital- und Terraingesellschaft bebauen wollte, im Interesse der Bürger für die Gemeinde zu erwerben. Auf diesem Gelände entstand der Pankower Bürgerpark. So war es folgerichtig, dass nach Wilhelm Kuhr auch eine Straße am Bürgerpark benannt wurde.

Das neue Heft ist für 2,90 Euro in der Thalia Buchhandlung im Rathaus-Center sowie im Brosehaus an der Dietzgenstraße 42 erhältlich. Hier hat der Freundeskreis der Chronik Pankow Mittwoch und Sonntag von 14 bis 17 Uhr Sprechzeiten.

Bernd Wähner / BW
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