Stolpersteine vor den „Pankower Gärten“ erinnern an die Familie Jacobsohn

Vier Stolpersteine erinnern an das Schicksal der Jacobsohns. (Foto: Gesobau/ Lia Darjes)

Niederschönhausen. Für vier Mitglieder der Familie Jacobsohn wurden jetzt Stolpersteine verlegt.

Der Initiator der Stolperstein-Aktion, Gunter Demnig, setzte sie in den Fußweg vor den Neubauten in der Dietzgenstraße 20. Bei den Häusern handelt es sich um das Wohnquartier „Pankower Gärten“. Sie wurden von der Wohnungsbaugesellschaft Gesobau Anfang des Jahres fertiggestellt.

Die Eheleute Siegfried und Cäcilie Jacobsohn lebten zusammen mit ihren Kindern in einem früheren Haus in der Dietzgenstraße 20. Im Jahre 1940 mussten sie unter Zwang das Haus räumen und zu Verwandten nach Schöneberg ziehen. 1941/1942 wurde die Familie deportiert und ermordet. Vor der einstigen Wohnadresse der Familie erinnern nun Stolpersteine an Siegfried, Cäcilie, Ruth und Arno Jacobsohn.

Die Stolpersteine sind kleine Gedenksteine. Sie erinnern an das Schicksal von Menschen, die Opfer des NS-Terrors wurden. Die Verlegung der Stolpersteine an der Dietzgenstraße wurde durch die Stolpersteingruppe Pankow, die Wohnungsbaugesellschaft Gesobau und das Pankower Bezirksamt unterstützt und finanziert. BW
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