Auf den Spuren der Kunstwerke

Niederschönhausen. Einen spannenden Vortrag zum Thema "Hildebrand Gurlitt als Händler ,Entarteter Kunst‘ in Schönhausen" ist am 28. September im Schloss Schönhausen an der Tschaikowskistraße 1 zu erleben. Der Kunsthistoriker Dr. Andreas Hüneke von der FU Berlin beleuchtet Hintergründe des "Schwabinger Kunstfundes", dem spektakulären Fall, der 2013 großes Aufsehen erregte. Cornelius Gurlitt hatte in seiner Münchner Wohnung zahlreiche bedeutende Kunstwerke gelagert, die die Polizei zur Prüfung mitnahm. Einige dieser Kunstwerke waren von den Nazis 1937 als "entartet" gebrandmarkt und beschlagnahmt worden. Viele dieser Kunstwerke wurden damals in Schloss Schönhausen zwischengelagert. Der Vater von Cornelius Gurlitt, Hildebrand Gurlitt, war einer der vier von den Nazis beauftragten Kunsthändler, die diese Werke ins Ausland verkaufen sollten. Wer war Hildebrand Gurlitt? Und wie kam er in den Besitz der beschlagnahmten Kunstwerke? Diesen Fragen geht Dr. Andreas Hüneke in seinem Vortrag nach. Der Eintritt kostet acht Euro. Anmeldung: 40 39 49 26 25.


Bernd Wähner / BW
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