Friedhelm Zühr beschreibt das Innenleben von "Bird"

Friedhelm Zühr zeigt seinen neuen Roman. (Foto: BW)

Niederschönhausen. "Wir Vögel sind auch nur Menschen" heißt der neue Roman von Friedhelm Zühr. Er erscheint dieser Tage im Engelsdorfer Verlag. Pankower Literaturfreunden ist der 58-jährige Autor als sehr aktives Mitglied des Literaturvereins SchreibArt bekannt. In der Veranstaltungsreihe "Lesepodium" stellt er immer wieder mal seine Texte vor.

Nun präsentiert er sein drittes Buch. Mit diesem wagt er sich auf ein für heutige Zeiten ungewöhnliches literarisches Terrain. Er erzählt seine Geschichte in Form einer Fabel. Und nicht nur das: Er verpackt das Ganze in eine Satire.Was der Titel kaum erahnen lässt: Es geht um einen Geheimdienst. Dieser heißt sinnigerweise "Bird". In diesem agieren die gefiederten Helden nur allzu menschlich. Verrat und Enttäuschung spielen ebenso eine Rolle wie Mobbing, Machtgerangel und Skandale. "Irgendwann überlegte ich mir: Kann man das Innenleben eines Geheimdienstes nicht auch mal in Form einer Fabel erhellen."

Dass so etwas funktionieren müsste, darin wird der Autor durch eines seiner Vorbilder bestärkt. "George Orwell hat mit seiner 'Animal farm' das Thema Stalinismus aufgegriffen. Das Buch ist für mich einer der gelungensten Romane", sagt Zühr.

Von Hause aus ist der Pankower Autor Philosoph, der seinen Abschluss an der Humboldt-Universität machte. Später arbeitete er als freier Autor, unter anderem für die Wochenpost. Heute ist er nicht nur Schriftsteller, sondern auch Lektor in einem Verlag.

Das neue Buch "Wir Vögel sind auch nur Menschen" ist im Buchhandel für zwölf Euro erhältlich, ISBN: 978-3-86268-930-9.

Bernd Wähner / BW
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