Friedrich-Engels-Straße: Die heiße Phase des zweiten Bauabschnitts beginnt

Niederschönhausen. Im Juli und August wird die Friedrich-Engels-Straße für mehrere Wochen gesperrt. Die Wasserbetriebe erneuern dann ihre Leitungen und die BVG die Straßenbahntrasse.

Betroffen ist ein etwa 600 Meter langer Abschnitt zwischen Platanen- und Nordendstraße. Dabei handelt es sich um den zweiten Abschnitt beim Ausbau der Friedrich-Engels-Straße. Mit diesen Bauarbeiten begann das Bezirksamt Ende vergangenen Jahres. Der Ausbau der 2,6 Kilometer langen Friedrich-Engels-Straße ist eines der größten Pankower Bauprojekte. Sie soll in drei Abschnitten umfassend erneuert werden. Von 2008 bis 2010 ließ das Bezirksamt zunächst den Bereich zwischen Pastor-Niemöller-Platz und Platanenstraße umbauen.Zwischen Platanen- und Nordendstraße werden nun die unterirdischen Leitungen komplett saniert. Die BVG erneuert des Weiteren die Gleise der Straßenbahnlinie M 1 sowie die Fahrleitungen. Danach erfolgte der Neubau der Fahrbahn und der Gehwege. Auf der der Straße wird ein Radfahrstreifen markiert. Schließlich lässt das Bezirksamt die Straßenbeleuchtung neu installieren. Nach Abschluss der Arbeiten sollen Straßenbäume und Sträucher gepflanzt werden. Geplant ist, dass diese Arbeiten Mitte 2014 abgeschlossen sind.

Parallel dazu läuft die Planung des letzten Bauabschnitts. Dieser reicht von der Nordendstraße bis zum Wilhelmsruher Damm. Dort sollen auch die Gleisanlagen der Straßenbahn erneuert werden. Dafür ist zuvor ein Planfeststellungsverfahren nötig. In diesem müssen die Auswirkungen der Baumaßnahmen auf die angrenzende Bebauung sowie Natur und Umwelt untersucht werden. Die Verfahrensunterlagen werden zurzeit erarbeitet. Danach wird es eine Bürgerbeteiligung geben. Noch ist allerdings unklar, wann das Verfahren startet.

Zunächst liegt der Fokus aber auf dem zweiten Bauabschnitt der Friedrich-Engels-Straße. Im Sommer gehen die Arbeiten in die heiße Phase. Wann genau die Straße gesperrt wird, geben Wasserbetriebe und BVG zeitnah bekannt. Eine Umleitung wird ausgeschildert, und für die M 1 wird ein Ersatzverkehr eingerichtet. Der zweite Bauabschnitt schlägt mit knapp acht Millionen Euro zu Buche.

Weitere Infos auf http://asurl.de/87o.

Bernd Wähner / BW
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