Björn-Schulz-Stiftung startet neuen Kurs für Ehrenamtliche

Jörn Wittke ist einer der Familienbetreuer. Hier begleitete er einen Jungen in ein Spielzeuggeschäft. (Foto: Björn-Schulz-Stiftung)

Niederschönhausen. Die Björn-Schulz-Stiftung möchte noch mehr Familien mit einem ehrenamtlichen Familienbegleiter unterstützen. Deshalb startet Anfang 2015 ein neuer Kurs, in dem die Freiwilligen auf ihr Ehrenamt vorbereitet werden.

Die Björn-Schulz-Stiftung unterstützt Eltern von schwerkranken Kindern und Jugendlichen. Sie ist nach einem kleinen Jungen benannt, der 1982 kurz vor seinem achten Geburtstag an Leukämie verstarb. Seit 1996 betreut die Stiftung Familien nach dem Grundsatz "Wenn ein Kind so schwer erkrankt, ist immer die gesamte Familie betroffen". Die Stiftung bildet deshalb ehrenamtliche Familienbegleiter aus, die die Betroffenen im alltäglichen Leben entlasten und die Freund und Partner für den jungen Patienten werden können.

Mehr als 200 Familienbegleiter sind inzwischen tätig. Sie stammen aus unterschiedlichen Berufs- und Altersgruppen. Häufig entscheiden sich Frauen für dieses Ehrenamt. "Wir benötigen aber auch mehr männliche Familienbegleiter. Denn Männer sind sehr gute Freizeitpartner für Jungen", sagt Barbara Beuth, die Koordinatorin des ambulanten Hospizdienstes. Wer Interesse hat, ist zum neuen Kurs willkommen. Vor Beginn wird mit den Interessenten ein persönliches Gespräch geführt.

Interessierte melden sich bei Barbara Beuth unter 398 99 82 81 oder per E-Mail an beuth@bss-services.de. Der Kurs findet bei der Stiftung an der Wilhelm-Wolff-Straße 38 statt.

Bernd Wähner / BW
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